Bitte helfen Sie uns, den aktuellen Konflikt zwischen Mensch und Elefant zu lösen!
-> UNTERSTÜTZEN SIE UNS!'Die großen Drei': Kenia, Tansania, Südafrika; jeder kennt diese Länder, zumindest von wunderschönen Dokumentarfilmen über ihre Wildnis im TV oder war selbst einmal vor Ort mit der Möglichkeit, Elefanten, Büffel, Antilopen und andere Tiere in ihrem natürlichen Umfeld vom Rücksitz eines Allrad-Land Rover zu beobachten. Großartig, nicht wahr? Für uns ist es lediglich Arbeit... aber ich kann Ihnen versichern: jeden Tag aufs Neue ist es ein Vergnügen inmitten dieser Tiere zu arbeiten und ihre Zukunft zu sichern. Unser Arbeitstag spielt sich nicht in einem der oben genannten, berühmten Safari-Länder ab, sondern in Malawi, einem der vielen anderen Länder Afrikas, das leider nicht das verdiente Maß an Aufmerksamkeit erhält.
'Die Wildnis Afrikas' umfasst weitaus mehr als nur Kenia, Tansania und Südafrika. Die Tier- und Pflanzenwelt dieser anderen Länder ist einem viel größerem Druck ausgesetzt als in 'den großen Drei'. Und das ist bedauerlich. Zahlreiche afrikanische Tier- und Pflanzenarten findet man nicht in 'den großen Drei', und das ist bedauerlich. Zahlreiche afrikanische Tier- und Pflanzenarten findet man zudem gar nicht in den berühmten 'Safari-Ländern'. Der Naturschutz ist in vielen armen Ländern wie Malawi eine der wenigen Möglichkeiten Armut zu bekämpfen, in die Fußstapfen der 'Safari-Länder' zu treten und Einnahmen aus dem Tourismus zu schöpfen. Diese Gründe sollten bereits ausreichen, um die betreffenden Länder in ihren Naturschutzbemühungen und somit langfristig in der Bekämpfung von Armut zu unterstützen. Viele große und kleine Nicht-Regierungsorganisationen (NROs) setzen sich genau hier ein, und die Wildlife Action Group (W.A.G.) ist eine davon.
'Wildlife Africa' is more than Kenya, Tanzania and South Africa. Wildlife in these other countries is under much higher pressure than in the ‘big three’. And that’s a pity. Many species of African wildlife are not living in the ‘big three’, and of the species that do, a large percentage of their total population in Africa are under threat in the many other countries besides Kenya, Tanzania and South Africa.
Leider ist es sehr schwierig finanzielle Unterstützung für die Bezahlung der Mitarbeiter zu erhalten. Dafür gibt es zwei Gründe:
Zum einen zählt Malawi nicht zu den berühmten 'Hotspots'. Tatsächlich haben viele Menschen noch nie von Malawi gehört und daher geben potentielle Sponsoren ihr Geld lieber an Projekte in den berühmten 'Safari-Ländern' ab. Auf den ersten Blick erscheint dies natürlich logisch, doch vom Aspekt des Naturschutzes und der Armutsbekämpfung - wie bereits oben erklärt - ist dies nicht korrekt.
Zum anderen haben wir des Öfteren die Erfahrung gemacht, dass Geldgeber, die an Projekten der NROs in Malawi interessiert sind, nicht für Personalkosten aufkommen möchten. Mit viel Glück erhält man als Naturschutzorganisation Spenden für Projekte in den umliegenden Dörfern, für die Errichtung eines Elektrozauns um die Elefanten vom Ackerland fern zu halten, für Beschilderungen, für GPS-Geräte um geographische Daten des Reservates zu erfassen, für Bildung im Bereich Naturschutz und so weiter. All diese Spenden sind sehr wichtig für uns, jedoch helfen sie nicht, wenn das Geld für die Bezahlung derer fehlt, die die eigentliche Feldarbeit ausführen; und noch viel wichtiger: deren Hauptaufgabe es sein soll das Waldreservat zu schützen! Mikro-Projekte und Beschilderungen für den Ökotourismus sind nutzlos, wenn der Wald doch im gleichen Moment durch Abholzung und Wilderei gefährdet ist, weil es nicht genügend Wildhüter gibt.
Im August 2005 begann die W.A.G. daher das Sponsor-a-Scout-Programm, in der Hoffnung darauf, dass sich die ein oder andere Einzelperson, Firma oder andere Organisation finden würde und für 550 Euro jährlich einen Scout zum Schutz des Thuma Waldreservates sponsern würde. Und wir haben die Unterstützung tatsächlich erhalten! Am Ende des Jahres 2005 wurde das damals 6-köpfige Team ausschließlich durch dieses Programm bezahlt. Mitterweile zählt das Team 16 Wildhüter.
Das Programm war ebenfalls ein wichtiger Schritt um auch die anderen W.A.G. Sponsoren in ihrem Willen zu bestärken uns und das Thuma-Projekt weiterhin zu unterstützen: im September 2006 erhielt die W.A.G. eine beträchtliche Summe vom US Fish & Wildlife Service (FWS) zur Einstellung weiterer 6 Wildhüter. Damit wuchs das Scout-Team der W.A.G. auf 12 an - und welch positiven Unterschied das für unsere Arbeit machte! Die Förderungshöchstdauer des FWS endet leider im Sommer 2009, so dass uns nun die Sicherung der Gehälter dieser 6 Wildhüter ein großes Anliegen ist.
Außerdem ist es an der Zeit für den nächsten Schritt: wir möchten den gleichen Schutz für das an Thuma angrenzende Dedza-Salima Waldreservat erreichen. Im September 2007 erhielt W.A.G. die Zusage für eine Kooperation mit dem Deutschen Verein "Rettet die Elefanten Afrikas e.V. (www.reaev.de) um das "Naturschutzprojekt Dedza-Salima Waldreservat" gemäß dem Vorbild in Thuma aufzubauen. Das Dedza-Salima Waldreservat befindet sich im Südosten des Thuma Waldreservates und dehnt sich über eine Fläche von ca. 32.000 ha (320 km²) aus, es ist also etwa eineinhalb mal so groß wie das Thuma Waldreservat. Um dieses gesamte Gebiet angemessen schützen zu können, muss W.A.G. weitere 18 Scouts einstellen.
Und genau an dieser Stelle können Sie helfen. Unser Anliegen ist Firmen, Gruppen wie Schulen oder Vereine oder Privatpersonen zu finden, die sich für diese Art der Unterstützung begeistern können und für ein Jahr (oder auch länger) mit 550 Euro einen Scout finanzieren.
Ein Wildhüter der W.A.G. erhält ein Gehalt von umgerechnet 55 US-Dollar pro Monat (überdurchschnittlich für Malawi, wo das durchschnittliche Monatsgehalt lediglich 20-25 US-Dollar beträgt). Das heißt, dass wir mit 550 Euro (ca. 700 US-Dollar) pro Jahr einen neuen Scout einstellen können. Neben Ihrem direkten Beitrag zum Naturschutz in Malawi, so geben Sie auch einem Malawier (dem neuen Scout) die Möglichkeit ein stabiles Einkommen zu verdienen, von dem er seine Familie ernähren und seine Kinder zur Schule und zum Arzt schicken kann.
Mit dieser Unterstützung haben Sie die Gelegenheit direkt zum Naturschutz und der Armutsbekämpfung in Malawi beizutragen.
Kein Prozent Ihrer Spende wird für Verwaltungskosten verwendet. In anderen Worten: jeder Cent wird direkt für den Zweck verwendet, wofür er bezahlt wurde - also einen Scout im Reservat, der die Natur schützt!
Um Sie auf dem Laufenden über die Arbeit 'Ihres/Ihrer' Scouts zu halten, erhalten Sie den monatlichen Newsletter der Wildlife Action Group per Email. Direkter Briefverkehr mit dem geförderten 'Scout' ist ebenfalls möglich, wenn erwünscht!
Sollten Sie das Thuma Waldreservat in Malawi besuchen wollen, steht Ihnen 'Ihr' Scout natürlich für Wanderungen und Führungen im Reservat zur vollen Verfügung. Der Eintritt ist natürlich umsonst!
Wir hoffen, das dieses Programm Ihr Interesse weckt und freuen uns auf Ihre Nachricht!
Für Fragen aller Art, die unsere Arbeit sowohl im Thuma als auch im Dedza-Salima Waldreservat betreffen, steht Ihnen unser Projektleiter Albert Schenk jederzeit gern zur Verfügung.
E-mail: thuma@wag-malawi.org
Andromeda forwarding & logistics, The Netherlands
Stichting Vrienden Safaripark, The Netherlands
Mobilforum Dresden GmbH, Germany
Sunshine Club Bernsdorf, Germany
WAG International, Germany
YellowFox GmbH, Germany